Von Kokoschka, über Dalí bis Arno Breker: die Adenauer Künstlerporträts sind ab Ende Oktober in einem anderen Berliner Bezirk. Infos bald auf dieser Website!

Grußwort der Schirmherrin, Tina Schwarzer, MdB

Grußwort der Schirmherrin, Tina Schwarzer, MdB

Konrad Adenauer in Neukölln :

1949 wurde Konrad Adenauer im Alter von 73 Jahren erster Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland. Er blieb es 14 Jahre lang. Weit über 100 Künstler-Portraits verschiedener Stilrichtungen gibt es von ihm…

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Eine großartige Idee, sie den Menschen in einer Ausstellung zu Adenauers 50. Todestag zu zeigen.

Ich bin sehr glücklich, dass wir diese Ausstellung in meiner Heimat Neukölln präsentieren können. Denn Adenauer und seine Politik haben nichts an Aktualität verloren! Er stand für eine europäische Einigung. Er war großer Verfechter der sozialen Marktwirtschaft. Er nahm die Menschen wie sie sind und gestaltete eine Politik, die unterstützt, wo Unterstützung nötig ist und den Menschen zutraut, ihre Lebensentscheidungen für sich zu treffen. Das gilt für mich bis heute: Wir lassen die Bürger in Ruhe, aber nicht im Stich.

 

Bekannt ist, dass Konrad Adenauer als Kölner dem Rheinland tief verbunden war. Aber auch Berlin und Brandenburg hatten eine große Bedeutung für den Gründungskanzler. Er war von 1921 und 1933 Präsident des Preußischen Staatsrates und hatte ein Büro in der Hauptstadt. Bedroht von seinen nationalsozialistischen Gegnern in Köln zog er 1934 in den Potsdamer Vorort Neubabelsberg. Potsdam hat darum seit 2016 einen „Konrad-Adenauer-Platz“. In Berlin gibt es drei Denkmäler und Gedenktafeln für Adenauer. Mehr als passend also, dass die Ausstellung in unserer Stadt gezeigt wird. Ein Schwerpunkt heißt folgerichtig: „Adenauer – Preuße und Europäer“.

 

Ich danke den Initiatoren der Ausstellung, dass sie darstellen, wie faszinierend Konrad Adenauer auch auf Künstler vieler Stilformen wirkte. Der spanische Surrealist Salvador DalÍ, der Wiener Aktionskünstler Otto Mühl, der österreichische Expressionist Oskar Kokoschka, der international renommierte Ernst-Günter Hansing, der deutsche Bildhauer Arno Breker, der Brite Graham Sutherland, der Begründer der Wiener Schule des Phantastischen Realismus Ernst Fuchs oder der Fluxus-Künstler Wolf Vostell – sie alle und noch viele mehr zeigten den ersten Kanzler der Bundesrepublik in vielseitigen Portraits.

 

Ich bin sehr gespannt, die Vielseitigkeit Konrad Adenauers in Bildern ausgedrückt zu bewundern. Liebe Berliner und Besucher: Sie sind herzlich zur Ausstellung eingeladen!